November 2015
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Rückstellung für Rückverkaufsoption

Ein Kfz-Händler, der für Fahrzeugverkäufe an eine Leasinggesellschaft eine Rückverkaufsoption zu einem verbindlich festgelegten Preis einräumt, hat nach dem Urteil des FG München vom 27.04.2015 wegen des im Verkaufspreis enthaltenen Optionsentgelts eine Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten (sog. Buy-Back-Rückstellung) in seiner Steuerbilanz zu bilden. Das FG hat auch die Höhe der Rückstellung nicht beanstandet. Nach Errechnung des Ertrags, der sich aus dem Verkaufserlös zuzüglich der Bonuszahlungen der Bank sowie des Herstellers und abzgl. der Anschaffungskosten und eines eventuell entstandenen Reparaturaufwands sowie Verkaufskosten zusammensetzt, wurde dieser entsprechend dem Verhältnis zwischen Kaufpreis und Rückkaufswert aufgestellt und jeweils als „Anteil Neugeschäft“ bzw. „Anteil Rückkaufsoption“ zugeordnet. 

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