März 2015
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Pkw-Leasingvertrag – einseitig eingeräumte Kaufoption als entnahmefähiges Wirtschaftsgut

Die von einem Leasinggeber dem Leasingnehmer eingeräumte Möglichkeit, den Leasing-Pkw bei Vertragsablauf zu einem weit unter dem Verkehrswert liegenden Preis entweder selbst anzukaufen oder einen Dritten als Käufer zu benennen, stellt nach dem Urteil des BFH vom 26.11.2014 ein entnahmefähiges betriebliches Wirtschaftsgut dar, wenn die Leasingraten zuvor als Betriebsausgaben abgezogen worden sind. Der Begriff des Wirtschaftsguts setzt nicht voraus, dass es dem Betrieb einen Nutzen von mehreren Jahren bringt. Warum man in der älteren Rechtsprechung des BFH davon ausging, der Begriff des Wirtschaftsguts setze voraus, dass es dem Betrieb einen Nutzen für mehrere Jahre bringt, ist nicht ganz klar und war in keinem der entschiedenen Fällen ein tragender Entscheidungsgrund.

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