7

Juli 2018
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Steuern

LOHNSTEUER

Erdienbarkeit bei Barlohnumwandlung

Werden bestehende Gehaltsansprüche des Gesellschafter-Geschäftsführers in eine Anwartschaft auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung umgewandelt, dann scheitert die steuerrechtliche Anerkennung der Versorgungszusage regelmäßig nicht an der fehlenden Erdienbarkeit, so der Tenor des BFH-Urteils vom 07.03.2018. Wird bei einer bestehenden Versorgungszusage lediglich der Durchführungsweg gewechselt (wertgleiche Umstellung einer Direktzusage in eine Unterstützungskassenzusage), so löst allein diese Änderung keine erneute Erdienbarkeitsprüfung aus. Die Entscheidung, die der h. M. im Fachschrifttum gegen die Verwaltungsauffassung folgt, vermittelt Gestaltungssicherheit.