August 2015
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Zusammentreffen von Schönheitsreparaturen und Modernisierungsmaßnahmen

Das FG Münster hat mit Urteil vom 25.09.2014 entschieden, dass Schönheitsreparaturen in verschiedenen Wohnungen eines Mehrfamilienhauses, die in einem engen räumlichen, zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit anderen umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen stehen, nach Maßgabe von § 6 Abs. 1 Nr. 1a EStG zu den anschaffungsnahen Herstellungskosten zu rechnen sind. Im Streitfall hatte der Kläger die Auffassung vertreten, dass Schönheitsreparaturen, die üblicherweise in regelmäßigen Abständen anfallen, nicht zu den „anschaffungsnahen Aufwendungen“ zu rechnen und daher bei der Ermittlung der 15 %-Grenze nicht zu berücksichtigen seien.

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